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Wenn Kinder nicht in die Krippe oder Kita wollen

in Pädagogik 17.10.2016 17:00
von Angelika Mauel • 19 Beiträge

Hallo!

Es gäbe keine "Eingewöhnungsmodelle", wenn nicht offensichtlich wäre, dass manche Kinder eben nicht in der Krippe oder dem Kindergarten bleiben wollen, in dem sie angemeldet wurden. Wie wird damit umgegangen? Wie fühlen sich Erzieherinnen, wenn Kinder still trauern oder sich verzweifelt gegen den Verbleib in der Einrichtung sträuben?

Da es kein Thema ist, mit dem Fachzeitschriften Geld verdienen können, wird es selten behandelt, so mein Eindruck. Aber wenn wir Kinderrechte ernst nehmen wollen, dann gehört es dazu, dass wir auch den elementaren Willen von Kindern zur Kenntnis nehmen und uns fragen, wie ein verantwortungsvolles Eingehen auf Kinder aussieht.
Mir hat einmal eine Erzieherin über einen Jungen berichtet, der sobald er im Gruppenraum oder in der Nähe Fremder war, seine Augen fest zugekniffen hat. Keine Erzieherin hat je seine Augen zu sehen bekommen... (Er wurde dann abgemeldet.)

Wie oft sind Erzieherin nicht sicher, ob ein Kind reif für den Besuch des Kindergartens oder der Kita ist oder nicht? Überhaupt: Wie konnte es dazu kommen, dass Begriffe wie "Kindergartenreife" oder "krippenreif" kaum noch als Fachausdrücke benutzt werden?
Hier der Link zu einem aktuellen Artikel, in dem übrigens auch auf Elternforen verwiesen wird: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/...rue#pageIndex_3

Freundliche Grüße

Angelika


zuletzt bearbeitet 17.10.2016 17:03 | nach oben springen


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